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Das Wattenmeer

Als Wattenmeer bezeichnet man das Teilgebiet eines Meeres im Küstenbereich beziehungsweise die dortige Landschaft, die unter einem starken Einfluss der Gezeiten steht.

Ein Wattenmeer (sprachlich: „watend begehbares Meer“) ist regelmäßig zweimal täglich während der Flut überflutet und fällt während der Ebbe trocken. Die dabei trocken fallenden Flächen bezeichnet man als Watt. Die wasserführenden Strömungsrinnen werden Priel genannt.

Ein Wattenmeer bietet einen speziellen Lebensraum.

Viele Tiere und Pflanzen leben ausschließlich in dem Wattenmeer, in dem sie angesiedelt sind und haben sich den dort herrschenden Bedingungen angepasst.

Zudem ist ein Wattenmeer oft ein wichtiges Rastgebiet für Zugvögel. Außerdem bietet das Wattenmeer den Lebensraum für Wattwürmer und viele Muschelarten. An sogenannten Wattbänken siedeln auch Robben. Es gibt auch sehr viele einzigartige Pflanzen, die nur im Watt überleben können.

© 2012 Weltnaturerbe Wattenmeer